Zahnimplantate | Zahnimplantat-Zentrum

Zahnimplantate

Zahnimplantate

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Titan, die in den Kiefer eingesetzt wird. Zahnimplantate leisten Unterstützung bei Kronen, Brücken und herausnehmbarem Zahnersatz.

Für die Implantate selbst bestehen verschiedene Grössen und Formen. Eine auf das Implantat aufgesetzte Krone ist Ihren natürlichen Zähnen in Farbe und Aussehen ähnlich, weshalb niemand einen Unterschied bemerken wird. Im Falle einer Prothese wird diese nach einer drei- bis sechsmonatigen Heilungszeit (für die wir selbstverständlich gemeinsam eine effiziente und ästhetische Übergangslösung finden) an den Implantaten eingesetzt. Diese Prothese übernimmt die ursprüngliche Funktion Ihrer Zähne, sodass Sie weiterhin weder auf Ihr Lächeln noch auf herzhaftes Beissen oder Kauen verzichten müssen. Von der Ästhetik her bietet eine Zirkonkrone aus 100% Keramik das beste Ergebnis.

Die Vorteile der Implantologie

Die klinische Erfahrung zeigt, dass bei mehr als 95% der Implantate ein Erfolg erzielt werden kann. Mehr als 90% der Implantate behalten auch nach zehn Jahren ihren einwandfreien Zustand.


Nobel Biocare ist ein weltweit führender Anbieter von innovativen, restaurativen und ästhetischen Lösungen im Dentalbereich (Implantate, Abutments, metallfreie CAD/CAM-Gerüste etc.). Bei Zahnimplantaten handelt es sich allgemein um die beste Lösung für den Ersatz natürlicher Zähne.

Zahlreiche Studien belegen die langfristige Lebensdauer von Implantaten.

Vergessen Sie im Fall fehlender Mahlzähne den herausnehmbaren Zahnersatz! Eine auf einem Implantat aufgesetzte Porzellankrone ist viel bequemer und ästhetischer. Das moderne Keramikmaterial ist den natürlichen Zähnen in Aussehen, Form und Funktion am ähnlichsten. Falls mehr als zwei Molare fehlen, kann es eine langfristige Lösung sein, wenn am Implantat eine Brücke befestigt wird. Dies bietet den eindeutigen Vorteil, dass die Prothese nicht verrutscht.

Fehlen Ihnen alle Zähne? Dann reicht der Einsatz einiger weniger Zahnimplantate schon aus, damit Sie wieder stabile und attraktive Zähne haben, die sich nicht bewegen, wenn Sie essen oder sprechen.

Bei Implantaten verwendetes Material

Implantate werden aus Titan hergestellt, wobei es sich hier um ein spezielles, biokompatibles Material handelt.

Dieses Material bietet den Vorteil einer perfekten Koexistenz mit menschlichem Gewebe, was für den Einsatz im Kieferknochen (und die so genannte Osseointegration) sehr wichtig ist. Zahnimplantate lösen keinerlei allergische Reaktion aus!

Für wen eignen sich Zahnimplantate?

Der ideale Patient ist in gutem Allgemeinzustand, hat eine gute Mundhygiene, eine geeignete Kieferform und genügend Knochen in dem Bereich, wo das Implantat gesetzt wird. Dieser Bereich muss ganz gesund und entzündungsfrei sein. Jede Schädigung und Entzündung muss vor der Implantation behandelt werden. Falls erforderlich, wird das Knochenvolumen durch eine geeignete Behandlung erhöht (lesen Sie dazu mehr unter Sinuslift, Knochenfüllung und Knochentransplantation).

Bei bestehenden Krankheiten wie z.B. Diabetes oder im Falle einer Sucht (inkl. Rauchen) bzw. bei gleichzeitiger Verwendung gewisser Medikamente etc. ist es wichtig, dass Sie sich im Vorfeld der Behandlung über mögliche Kontraindikationen informieren.

Mögliche Risiken einer Implantation

In den meisten Fällen wird das Implantat unter örtlicher Betäubung eingesetzt. Das Verfahren verursacht keinerlei Schmerz oder Beschwerden. Schon am ersten Tag nach der Behandlung können Sie Ihre üblichen Aktivitäten wieder aufnehmen. Mögliche Komplikationen, die dabei auftreten können, sind ganz ähnlich wie jene, die in jedem anderen Fall einer medizinischen Behandlung unter örtlicher Betäubung eintreten. So ist es während der Zahnimplantation theoretisch z.B. möglich, dass benachbarte Strukturen wie der untere Zahnnerv, die Kieferhöhle oder benachbarte Wurzeln verletzt werden. Mit der richtigen Technik und einer entsprechenden Vorbereitung ist das Risiko einer solchen Verletzung aber minimal.

Die Zahl der Implantate, die abgestoßen werden, ist relativ gering und liegt bei etwa 2%.


Das Einlegen eines Zahnimplantates

Die Behandlung beginnt immer mit einer Bestandsaufnahme. Wir erkundigen uns über den allgemeinen Gesundsheitszustand und allfällige Krankheiten des Patienten sowie darüber, welche Medikamente er/sie einnimmt. Eine Panoramaröntgenaufnahme ist auf jeden Fall erforderlich. Eine Computertomografie (CT) ist zum Beispiel dann notwendig, wenn der Zahnarzt abschätzen muss, ob eine ausreichende Menge an Knochen da ist. Mittels Röntgenaufnahme und einer klinischen Untersuchung kann eine Entscheidung über die genaue Art der Behandlung und Implantation getroffen werden. Danach wird die Behandlung mit einer gründlichen zahnärztlichen Untersuchung fortgesetzt. Die Operation selbst findet ambulant (d.h. ohne Krankenhausaufenthalt) und unter örtlicher Betäubung statt.

Zuerst wird ein Schleimhautschnitt gemacht, durch den sich ein kleiner Hohlraum bildet. Sobald die künstliche Zahnwurzel gelegt wurde, wird das Zahnfleisch mit resorbierbaren Nähten verschlossen. Nach der Operation erfolgt eine Heilungszeit von etwa vier bis sechs Monaten. Während dieser Zeit verbinden sich die Implantate mit dem Knochen – ein Prozess, der als “Osseointegration” bezeichnet wird. Narütlich erhält der Patient für diese Zeit eine provisorische Prothese.

Die Operation kann zu einer leichten Schwellung führen, was aber ganz normal ist. Nach der Heilungszeit wird die Oberseite des Implantates im Zuge eines kleineren chirurgischen Eingriffs freigelegt, wobei der Zahnarzt den sogenannten Pfosten am Implantat befestigt. Es handelt sich dabei wie gesagt um einen kleinen Eingriff, der unter Lokalanästhesie durchgeführt wird.

In einem letzten Schritt, auch „restaurative Phase” genannt, nimmt der Zahnarzt einen Abdruck und setzt dem Implantat eine dauerhafte Prothese auf.

Patienten müssen sich dessen bewusst sein, dass es für eine Implantation gewisse Kontraindikationen gibt. Dies gilt insbesondere für den Fall bestimmter Krankheiten (wie z.B. Diabetes) und Suchtmittel (gewisse Medikamente, Tabak etc.)

Pre-und postoperative Anweisungen

Um eine einwandfreie, möglichst rasche und natürliche Integration des Implantats im Knochen zu gewährleisten, sind Ruhe und Geduld besonders wichtig, da jeder Heilungsprozess einfach auch Zeit braucht. Die Heilungszeit hängt von vielen Faktoren ab. Gleich ab dem ersten Tag nach der Operation sollten Sie dafür sorgen, eine sanfte und effektive Mundhygiene aufrecht zu erhalten:

  • Kauen Sie keine harte Nahrung.
  • Vermeiden Sie es so lange wie möglich zu rauchen und Alkohol oder Milchprodukte zu sich zu nehmen.
  • Vermeiden Sie es, eine intensive körperliche Tätigkeit auszuüben.
  • Sobald die Wirkung der Narkose nachlässt, sollten Sie nur weiche, lauwarme oder kalte Kost zu sich nehmen und warme Speisen vermeiden.
  • Verwenden Sie nach jeder Mahlzeit Corsodyl Mundwasser und spülen Sie damit vorsichtig den Mund aus.
  • Putzen Sie Ihr Zahnfleisch 2 -3 mal täglich sehr vorsichtig, indem Sie mit einer weichen Zahnbürste kreisförmige Bewegung machen.
  • Im Falle einer Blutung stillen Sie diese, indem Sie 15 Minuten lang auf ein Stück sterile Gaze beißen. Wenn die Blutung nicht nachlässt, sollten Sie unsere Klinik anrufen.
  • Schwellungen im Gesicht nehmen ab, wenn Sie Eis auflegen.

Nach der Operation geben wir Ihnen Schmerzmittel, Antibiotika, Mundwasser, Kühlakkus und ein Dokument, das postoperative Anweisungen enthält, mit.

Beschwerden wie Schmerzen, Schwellungen oder Schwierigkeiten, den Mund ganz zu öffnen, sind in den ersten Tagen nach der Operation üblich. Normalerweise geht die Schwellung innerhalb von 4 Tagen zurück. Sollte Ihr Gesicht danach noch stark geschwollen sein, rufen Sie uns bitte in der Klinik an.


Bei einer Implantation handelt es sich um eine Investition fürs Leben. Die richtige Zahnpflege spielt eine wesentliche Rolle dabei, Funktion und Aussehen Ihrer neuen Zähne auf Dauer zu erhalten. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihren Zahnarzt zweimal im Jahr aufzusuchen. Auch hat sich eine professionelle Zahnreinigung (Skalierung), die mindestens einmal im Jahr durchgeführt wird, als sinnvoll erwiesen.



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