Über die kleinsten | Zahnimplantat-Zentrum

Über die kleinsten

Über die Kleinsten

Irrglauben über die Mundpflege der Kinder…

„Mein Kind hat genetisch schlechte Zähne.” – sagen die Eltern, das ist aber leider falsch.

Nur 1-2% der schlechten Zähne ist genetisch ererbt. Die häufigste Ursache des Zahnausfallens in der Kindheit ist die Karies, mit der fast alle Menschen in ihrem Leben konfrontiert werden und was vor allem die Kinder betrifft.

Was aber wirklich „ererbt” werden kann, ist die Technik des Zähneputzens und die falsche Mundpflege. Wenn die Eltern sich nachlässig und falsch die Zähne putzen, dann werden auch die Kinder dieses Verhalten unvermeidbar erlernen.

Wichtig ist, dass die Eltern mindestens bis zum sechsten Lebensjahr dem Kind beim Zähneputzen Hilfe leisten zu können, auch wenn die Kinder sich in diesem Lebensalter selbst schon Zähne putzen können. Von dem achten, zehnten Lebensjahr an sollten die Kinder zur Zahnpflege auch Zahnseide benutzen.

Man soll schon im Kleinkindalter mit der Zahnreinigung anfangen, damit das Kind sich leichter ans Zähneputzen gewöhnt.

„Die Milchzähne können schlecht werden, sie fallen sowieso aus.” – sagt eine andere Fiktion.

Die bleibende Zähne können leider leichter schlecht werden, wenn die Milchzähne kariös waren, denn es ist ein wesentlicher Aspekt, in welcher Umgebung der neue Zahn durchbricht. Beim Karies der Milchzähne können sich Bakterien auch an die permanenten Zähne übertragen werden. Die Milchzähne haben ausserdem eine sog. „platzerhaltende“ Funktion, wegen der Karies entfernte Milchzähne kann sich auch eine unregelmässige Zahnstruktur erstellen (entweder werden die Zähne zu früh; in einer falschen Position oder überhaupt nicht durchbrechen).

Milchzähne spielen eine wichtige Rolle bei der Bildung eines gesunden Gebisses, ausserdem werden das Kauen und die Stimmenbildung dadurch beeinträchtigt.

Milchzähne bilden das Fundament für die nachfolgenden Zähne, und haben daher eine Platzhalterfunktion; deswegen ist es wichtig, diese Zähne bis zum Zahnwechsel zu erhalten. Frühzeitiger Verlust dieser Zähne kann zu Unregelmässigkeiten der nachfolgender Zähne führen. Daher ist es sehr wichtig, unsere Kinder ab dem 3. Lebensjahr alle 6 Monate zum Zahnarzt zu bringen, auch wenn es keine Beschwerden gibt.

Der Zahnwechsel beginnt normalerweise im 6. Lebensjahr, wenn die ersten bleibenden Zähne hinter den letzten molaren Milchzähnen durchbrechen.


Positive Veränderungen

Nach unseren Statistiken und persönlichen Erfahrungen bringen immer mehr Eltern ihre Kinder zu einer zahnmedizinischen Behandlung, damit sich das Kind mit dem Zahnarzt und dem Praxis vertraut macht. Diese erste Begegnung hat eine sehr positive Nachwirkung für eine spätere, reibungslose Behandlung der Zahnprobleme.

Die Qualität der zahnmedizinischen Fachbehandlung weist heutzutage ein positives Trend auf. Früher waren die Behandlungen für die Kinder eher erschreckend, gefühllos, im schlimmsten Fall „aggressiv“. (Es gab ungeduldige Ärzte, die die Kinder am Arm festhielten oder die Eltern rausschickten, usw.).
Diese Faktoren beeinflussen die Einstellung zu den zahnmedizinischen Behandlungen im Erwachsenenalter sehr negativ.

Heute werden die Jugendlichen schon im Kleinkindalter (im Kindergarten, in der Schule) dazu erzogen, wie wichtig die regelmässige Zahnpflege ist. Es ist auch daher wichtig, weil das Erlernen der gründlichen Mundhygiene lange Zeit und viel Geduld beansprucht. Zum Glück sind die Zeiten der alten Reihenuntersuchung in der Kinderzahnheilkunde vorbei, heute werden die Kinder in kultivierten privaten Praxen einzeln und kinderorientiert behandelt.


Mehr als nur ein Hauch

Zahnärzte meinen, dass unsere Zahnpflegekultur nicht unbedingt gut ist, obwohl die Zahnpflege zur täglichen Routine gehören sollte. Es gibt relativ wenig Menschen, die sich die Zähne richtig reinigen.

Wir legen im Allgemein mehr Wert auf das Kaufen von Zahnbürste und Zahnpasta, als auf die Mundhygiene. Wir können die Schuld an Abendmüdigkeit oder an Morgenhektik geben, aber am meisten leidet die Dauer der Zahnreinigung daran.

Die Kommunikation, das Reden ist ein ausschlaggebender Faktor im Alltagsleben. Dementsprechend sind gepflegte, anspruchsvolle Zähne ein wichtiger Bestandteil eines guten Auftretens.

Wenn wir uns daran halten, uns zweimal am Tag nach den Mahlzeiten (morgens und abends) die Zähne zu reinigen, die Zahnseide und der Zungenreiniger regelmässig zu benutzen und alle 6 Monate einen Zahnarzt zu besuchen, können wir uns viel Schmerz ersparen.


Wissenswertes

Wann soll man mit dem Zähneputzen der Kinder anfangen?

Man soll das Zahnfleisch noch vor dem Durchbruch der Milchzähne täglich mit einer Babyzahnbürste – mit weichen Lappen – massieren. Es ist wichtig, die Milchzähne gesund zu erhalten und gleich nach dem Durchbruch des ersten Zahnes mit dem Zähneputzen anzufangen (vorerst ohne Zahnpasta).

Woran erkennt man eine gute Kinderzahnpasta?

Die tägliche Benutzung von fluoridhaltiger Zahnpasta für Kinder garantiert, dass Kinderzähne zur nötigen Menge von Fluorid kommen. Das stärkt den Zahnschmelz und beugt Karies vor. Eine erbsengrosse Menge von der fluoridhaltigen Zahnpasta reicht aus. Das Kind soll lernen, die überflüssige Zahnpasta auszuspucken und auszuspülen.


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